Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel sieht derzeit von sich aus keinen Anlass für eine Kabinettsumbildung. Mit Blick auf die FDP- Debatte über die politische Zukunft von Parteichef und Außenminister Guido Westerwelle ergänzte Regierungssprecher Steffen Seibert aber, grundsätzlich warte man ab, was in anderen Parteien entschieden wird. Führende FDP-Vertreter hatten der Nachrichtenagentur dpa zuvor gesagt, Westerwelle wolle unter Umständen den Parteivorsitz abgeben. Er wolle aber auf jeden Fall Außenminister bleiben.