Brüssel (dpa) - Die Zweifel am Erfolg des Nato-Militäreinsatzes in Libyen nehmen zu. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hält die Militäroperation des atlantischen Bündnisses in Libyen nicht für ausreichend, um dem Land den Frieden zu bringen. Die ehrliche Antwort laute, für diesen Konflikt gebe es keine militärische Lösung, sagte Rasmussen dem «Spiegel». Die Nato-Lufteinsätze seien teilweise durch schlechtes Wetter behindert worden. Zudem habe Machthaber Muammar al-Gaddafi seine Taktik geändert.