Tokio (dpa) - Knapp einen Monat nach dem Mega-Beben und dem Tsnumai in Japan suchen Soldaten in der Katastrophenregion nach fast 15 000 Vermissten. Ausgenommen von der Suchaktion ist die erweiterte 30-Kilometer-Zone rund um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima. Trotz des Strahlenrisikos kehrten frühere Bewohner des Gebiets kurzzeitig in ihre Heimat zurück. Sie wollten sich ein Bild vom Zustand ihrer Wohnorte machen und nach persönlichen Habseligkeiten suchen. Japans Ministerpräsident Naoto Kan reiste heute ins Katastrophengebiet und sicherte den Opfern Unterstützung zu.