Wolfsburg (dpa) - Die Marke Volkswagen hat im ersten Quartal 2011 mehr als 1,2 Millionen Autos verkauft und damit erneut einen Rekord erzielt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal seien die Auslieferungen weltweit um 10,4 Prozent gestiegen, teilte der Autobauer mit.

Im März entschleunigte sich das Wachstumstempo jedoch - der Absatz stieg nur noch um 4,9 Prozent auf 468 000 Einheiten. «Vor allem in den Wachstumsmärkten konnten wir zulegen», erklärte Vertriebsvorstand Christian Klingler. Im Raum Asien/Pazifik und vor allem im wichtigsten Absatzmarkt China boomte das Geschäft. Die Auslieferungen in China stiegen im Auftaktquartal um 18,5 Prozent auf 429 500 Fahrzeuge. Stark im Kommen ist zudem Indien, wo sich die Verkäufe von 1700 auf 18 200 Autos mehr als verzehnfachten.

In Deutschland verkaufte VW 141 500 Autos - vor einem Jahr waren es bis Ende März 142 100 Fahrzeuge. In Europa insgesamt legte der Absatz um 2,9 Prozent zu, VW verkaufte hier 420 400 Fahrzeuge der Kernmarke. In Zentral- und Osteuropa lag das Plus bei 36 Prozent, in Russland konnte VW den Absatz der Marke fast verdoppeln - von 8 500 auf 16 800 Volkswagen.

Auch der Absatz in Nordamerika wuchs zweistellig um 15,5 Prozent auf 106 300 Einheiten. In den Vereinigten Staaten, dem zweitgrößten Automarkt nach China, setzt Volkswagen vor allem auf die neue Fabrik, die die Wolfsburger demnächst in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee eröffnen wollen. VW will in den USA mit eigens für den dortigen Markt konzipierten Autos punkten.