Minsk (dpa) - Der Bombenanschlag in der Minsker Metro mit zwölf Toten ist scheinbar aufgeklärt. Der weißrussische Staatschef Lukaschenko präsentierte die Nachricht am Tag der Staatstrauer im Fernsehen. Drei Verdächtige hätten Geständnisse abgelegt. In weißrussischen Gefängnissen werden Aussagen nach Angaben von Menschenrechtlern oft mit Folter erzwungen. Lukaschenko fordert für die mutmaßlichen Täter die strengste Strafe. In Weißrussland wird noch die Todesstrafe vollstreckt - per Genickschuss.