Berlin (dpa) - In der CDU gibt es Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Atomschwenks der Partei. Die CDU müsse deutlicher als bisher einräumen, in der Atompolitik einen Fehler gemacht zu haben, forderte der baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobl laut «Berliner Zeitung». Das würde der Glaubwürdigkeit der Partei helfen, zitierte ihn das Blatt unter Berufung auf Teilnehmer eines Treffens der CDU-Landesgruppenchefs. Offizielle Linie der CDU ist bisher, dass die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke im Herbst aus damaliger Sicht richtig gewesen sei.