Tokio (dpa) - Die Arbeiter im zerstörten Kernkraftwerk Fukushima kämpfen weiter gegen einen möglichen Super-GAU. Sie pumpen hochgradig verseuchtes Wassers am Reaktor 2 ab, meldete die Nachrichtenagentur Jiji Press. Die verseuchte Brühe behindert die Bemühungen zur Kühlung der Reaktoren. Japan hatte gestern die Strahlengefahr genauso hoch eingestuft wie bei der ukrainischen Reaktorkatastrophe vor 25 Jahren. Die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA schätzt die Gefahr, die von den japanischen Reaktoren ausgeht, allerdings nicht so groß ein wie in der Sowjetunion 1986.