Tokio (dpa) - Die Evakuierungszone rund um den Unglücksreaktor Fukushima könnte für die nächsten 20 Jahre unbewohnbar bleiben. Das vermutet der japanische Ministerpräsident Naoto Kan. Sein Sonderberater, Matsumoto, schlägt vor, eine Stadt für bis zu 100 000 Evakuierte im Inland der Präfektur Fukushima zu bauen. Als Vorbild sollen die deutschen Gartenstädte dienen. Gartenstädte wurden in Deutschland erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Ziel war es, die Lebensbedingungen der Menschen durch weiträumige und niedrige Bauweisen zu verbessern.