NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> hat am Donnerstag im US-Handel knapp unter 1,45 US-Dollar notiert. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,4490 Dollar. Im europäischen Handel hatten noch Spekulationen über eine mögliche Umschuldung Griechenlands die Anleger verunsichert und den Kurs des Euro bis auf 1,4362 Dollar gedrückt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,4401 (Mittwoch: 1,4493) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6944 (0,6900) Euro.

Ungeachtet der Spekulationen um Griechenland, der Vorgänge in Ägypten sowie Libyen und anderer Belastungsfaktoren schaffe es der Euro zuzulegen, sagten Händler. Dies liege daran, dass der Markt derzeit vor allem auf die unterschiedliche Zinspolitik der EZB und der Federal Reserve schaue, die noch für einige Zeit den Dollar belasten dürfte. Während jüngste US-Konjunkturdaten Erwartungen bestätigt hatten, dass die Fed ihre Geldpolitik vorläufig nicht ändern wird, hatten EZB-Vertreter erneut vor steigender Inflation gewarnt.