Shanghai (dpa) - Nach den Befürchtungen zu Saisonbeginn hat sich bei Adrian Sutil vor dem dritten Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft längst wieder Zuversicht breitgemacht. «Punkte sollten möglich sein», sagte der gebürtige Gräfelfinger in Shanghai.

Für den Großen Preis von China hat sein Rennstall Force India ein Update des Unterbodens mitgebracht, von dem sich Sutil und das Team zwei bis drei Zehntelsekunden Verbesserung versprechen. Das erste Fazit nach zwei Rennen, in denen Sutil Neunter (Australien) und Elfter (Malaysia) wurde, sei «gar nicht so schlecht eigentlich».

Unterdessen übte Sutil Kritik am verstellbaren Heckflügel, der das Überholen erleichtern soll. «Man sieht, wie Fahrer sich weniger wehren», meinte er, weil es auch gar keinen Sinn mache, wenn der Verfolger den Heckflügel aktiviert und durch geringeren Abtrieb eine höhere Geschwindigkeit erreicht. Er habe auch früher schon gut überholen können, meinte Sutil und befand nun: «Man wird ein bisschen bestraft.»