St. Paulis Einspruch erfolgreich: Kein «Geisterspiel»

Frankfurt/Main (dpa) - Bundesligist FC St. Pauli hat mit seinem Einspruch gegen ein «Geisterspiel» Erfolg gehabt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes korrigierte am Donnerstag in Frankfurt/Main das Urteil aus erster Instanz, wonach der abstiegsbedrohte Club am Ostersamstag die Partie gegen Werder Bremen unter Ausschluss der Öffentlichkeit hätte bestreiten müssen. St. Pauli muss stattdessen das erste Heimspiel der neuen Saison mindestens 50 Kilometer entfernt austragen. Das Spiel gegen Schalke 04 war abgebrochen worden, weil ein Pauli-Fan den Schiedsrichter- Assistenten mit einem Bierbecher verletzt hatte.

Werder-Chef Allofs: Sportlich beste Lösung

Bremen (dpa) - Werder Bremen hat das Urteil des DFB-Sportgerichts im Fall des Hamburger Bierbecher-Wurfs begrüßt. «Unter sportlichen Aspekten ist es sicherlich die beste Lösung. Wir hätten ein Geisterspiel nicht als Vorteil angesehen», erklärte Werders Clubchef Klaus Allofs. Er freute sich besonders für die Werder-Fans, die bei einem Geisterspiel ausgesperrt gewesen wären.

Bänderzerrung: Schweinsteigers Einsatz fraglich

München (dpa) - Der FC Bayern München bangt um Bastian Schweinsteiger. Der Fußball-Nationalspieler zog sich am Donnerstag im Training eine schmerzhafte Bänderzerrung im rechten Sprunggelenk zu, teilte der deutsche Rekordmeister nach einer Untersuchung bei Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt mit. Schweinsteiger wird am Freitag und Samstag nicht trainieren können, aber intensiv behandelt werden. Sein Einsatz im Bundesligaspiel am Sonntag gegen Bayer Leverkusen ist fraglich.

Schalker Halbfinale gegen ManUnited ausverkauft