Skopje (dpa) - Das Parlament in Mazedonien hat sich aufgelöst und damit den Weg freigemacht für vorzeitige Parlamentswahlen am 5. Juni. Für die Neuwahl stimmten am Abend in Skopje 79 der 120 Abgeordneten. Die Opposition boykottierte wie immer seit Januar die Parlamentssitzung. Sie wirft der konservativen Regierung von Nikola Gruevski vor, die Wahlgesetze einseitig anzuwenden. Daneben würden regierungskritische Medien wie der Fernsehsender A1 mundtot gemacht. Alle Meinungsumfragen sagen der bisherigen Regierung einen klaren Wahlsieg voraus.