Berlin (dpa) - Lebensmittel aus Japan weisen trotz der Atomkatastrophe in Fukushima bisher keine erhöhte Strahlung auf. Das geht aus einem Prüfbericht der Europäischen Union hervor. Demnach wurden in Deutschland bisher nur bei Bambussprossen mit zwei Becquerel pro Kilogramm Spuren von Jod 131 entdeckt. Der Grenzwert liegt bei 2000 Becquerel. Deutschland kontrolliert dem EU-Bericht zufolge bisher besonders intensiv. Ein Schwerpunkt ist Hessen, weil am Frankfurter Flughafen viele Waren aus Japan ankommen.