Berlin (dpa) - Als Reaktion auf die Steuerausfälle durch die Abschaltung von Kernkraftwerken denkt das Bundesfinanzministerium laut «Spiegel» über eine Erhöhung der Kernbrennstoffsteuer nach. Im Herbst hatten die Energieunternehmen durchgesetzt, dass die Regierung statt der ursprünglich geplanten 220 Euro pro Gramm Kernbrennstoff nur noch 145 Euro ansetzt. Andernfalls, so argumentierten sie, seien ältere Meiler nicht profitabel. Nun, da diese Meiler wohl nie mehr ans Netz gehen, sei das Argument entfallen, so die Überlegung im Finanzministerium.