Berlin (dpa) - Für Zivildienstleistende sollen nach dem Willen einiger CDU-Politiker künftig Hartz-IV-Empfänger einspringen: Die CDU-Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann und Peter Tauber haben nach Informationen der «Bild»-Zeitung den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages beauftragt, die rechtlichen Grundlagen für die ersatzweise Verpflichtung von Hartz-IV-Beziehern zu prüfen. Hintergrund ist, dass nach dem Aussetzen der Wehrpflicht von Juli an auch der Zivildienst wegfällt. Es würden mindestens 35 000 Helfer gebraucht - bisher haben sich aber nicht genug Freiwillige beworben.