Berlin (dpa) - Die automatische Speicherung von Ortsinformationen durch iPhone und iPad sorgt für Aufregung. Die IT-Experten Alasdair Allan und Pete Warden demonstrierten auf einer Konferenz, wie man die über einen langen Zeitraum aufgezeichneten Aufenthaltsorte auf einer Karte darstellen kann.

Sie stellten auch für jedermann zugänglich eine Software dafür ins Netz. Apple schweigt bisher. Fragen und Antworten zu dem, was man bisher weiß:

Welche Daten wurden gespeichert?

Gespeichert werden Angaben zu allen Aufenthaltsorten des iPhone- oder iPad-Besitzers. Die Breiten- und Längengrade der Orte werden nach Angaben von Allan und Warden zusammen mit einem Zeitstempel auf dem Computer gespeichert, in einer Datei mit dem Namen "consolidated.db". Dabei fallen zum Teil mehrere zehntausend einzelne Ortsangaben an. Die Angaben sind allerdings nicht immer exakt.

Wie werden sie erhoben?

Die Daten werden nicht von den GPS-Sensoren erfasst, sondern über die Peilung in Mobilfunk-Netzen, etwa aus der Entfernung zu Mobilfunk-Zellen. Diese Methode ist weniger präzise als die satellitengestützte GPS-Ortung.

Wurden die Informationen weitergeleitet?