Berlin (dpa) - Formel-1-Pilot Robert Kubica kann mehr als zehn Wochen nach seinem schweren Rallye-Unfall wohl bald das Krankenhaus verlassen.

«Ich habe noch kein genaues Datum, aber ich hoffe, ich kann innerhalb der nächsten Tage gehen», sagte der Pole in einem Interview auf der offiziellen Internetseite seines Rennstalls Lotus-Renault. Kubica war Anfang Februar als Gaststarter bei der Rallye «Ronde di Andora» schwer verunglückt und musste deshalb für die Formel-1-Saison passen. Der Mönchengladbacher Nick Heidfeld sprang als Ersatz ein.

Die Folgen seines Horror-Unfalls spürt Kubica noch immer. Seine rechte Hand war fast völlig zertrümmert, er hatte sich mehrerer Operationen unterziehen müssen. «Die Beweglichkeit meiner Hand ist eingeschränkt, aber das ist ziemlich normal in so einer Situation, weil die damit verbundenen Armmuskeln immer noch sehr schwach sind», erklärte der 26-Jährige. Sein Zustand verbessere sich Tag für Tag, beteuerte Kubica.

Nach der Entlassung aus der Santa Corona Klinik plant der 76-malige Grand-Prix-Teilnehmer eine kurze Erholungspause in seiner Wahlheimat Monaco. Danach werde er mit einem umfassenden Rehabilitationsprogramm beginnen. «Ich versuche, diese schwierige Erfahrung zu nutzen, um so stark zurückzukehren wie ich nur kann», sagte Kubica.