Oak Brook (dpa) - Dicke Geschäfte dank hungriger Europäer: Die Fastfood-Kette McDonald's hat im ersten Quartal ihren Umsatz um 9 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar gesteigert. Der Gewinn verbesserte sich um 11 Prozent auf unterm Strich 1,2 Milliarden Dollar.

Firmenchef Jim Skinner ging davon aus, dass der gute Lauf anhält. Einer der wichtigsten Märkte für die US-Kette ist inzwischen Europa, wo McDonald's auch im ersten Quartal am stärksten zulegen konnte. Getragen wurde das Wachstum von Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland. Die Bundesrepublik ist der viertgrößte Markt für McDonald's mit rund 1400 Filialen.

Gefragt waren dem Konzern zufolge die klassischen Menüs bestehend aus Burger und Pommes Frites. Aber auch die Kaffee- und Kuchenangebote unter der Marke McCafé würden immer beliebter, hieß es. McDonald's hat sich mit diesem zweiten Standbein inzwischen zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für Starbucks entwickelt. Um vom Image des Dickmachers wegzukommen, bietet die Kette zudem verstärkt Salate an.

McDonald's ist der unangefochtene Marktführer unter den Fastfood-Ketten. Die Nummer zwei, Burger King, kommt nur auf ein Zehntel der Größe und hatte zwischenzeitlich mit einem schrumpfenden Geschäft zu kämpfen. Mittlerweile gehört Burger King einem Finanzinvestor. Weltweit arbeiten 1,7 Millionen Menschen in 32 000 Filialen für McDonald's.

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