Frankfurt/Main (dpa) - Im Tarifkampf zwischen Lokführern und Regiobahnen ruhen alle Hoffnungen auf der mindestens bis zum 1. Mai reichenden Streikpause. Nähern sich die zwei Seiten in den Tagen nach Ostern nicht wieder an, droht der Konflikt um einen Einheitstarif für alle 26 000 Lokführer in Deutschland weiter zu eskalieren. Dann wären bei den betroffenen etwa 20 Regiobahnen unbefristete Streiks denkbar. Am frühen Morgen hatte die Lokführergewerkschaft GDL ihren 60-Stunden-Ausstand beendet.