Rom (dpa) - Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi und der französische Präsident Nicholas Sarkozy beraten heute in Rom über die Flüchtlingskrise. Die Entscheidung Italiens, tunesische Migranten mit Sondervisa auszustatten und nach Frankreich weiterreisen zu lassen, hatte zu schweren Spannungen zwischen beiden Ländern geführt. Bei dem Treffen soll ein Plan zur Änderung des Schengen-Abkommens über Reisefreiheit in Europa präsentiert werden. Seit dem Sturz des tunesischen Präsidenten kamen über 23 000 Tunesier nach Italien. Die meisten wollen weiter nach Frankreich.