Berlin (dpa) - Die SPD-Führung hat ihre Entscheidung verteidigt, den früheren Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin nicht aus der Partei zu werfen. Generalsekretärin Andrea Nahles sagte, Sarrazin habe seine sozialdarwinistischen Äußerungen relativiert, Missverständnisse klargestellt und sich von diskriminierenden Äußerungen distanziert. Aber Teile der Parteibasis laufen Sturm gegen einen Verbleib Sarrazins in der SPD. Nach einer Sondersitzung des Vorstands von Sarrazins Berliner Landesverband sagte Nahles, es seien Meinungsunterschiede geblieben.