Tokio (dpa) - Der japanische Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko wollen die Katastrophenregion im Nordosten des Landes besuchen. Auf dem Reiseplan stehen drei Präfekturen, die von dem Megabeben der Stärke 9,0 und dem anschließenden Tsunami am 11. März verwüstet worden waren. Die Katastrophe tötete mehr als 14 000 Menschen, etwa 12 000 gelten als vermisst. Bereits Anfang April hatte das Kaiserpaar zwei Städte in der Region Kanto in Ostjapan besucht, die auch von dem Desaster betroffen sind.