Rom (dpa) - Rom und Paris streiten seit Wochen über den Umgang mit 23 000 tunesischen Migranten. Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wollen dazu heute über einen Drei-Punkte-Plan beraten. Nach Berichten der Tageszeitung «La Stampa» wollen beide ein Konzept präsentieren. Neben dem Ausbau der Grenzschutzagentur Frontex steht wohl vor allem der Plan zu einer Änderung des Schengen-Abkommens über Reisefreiheit in Europa. Zum Ärger Frankreichs stellt Italien den illegal angelandeten Tunesiern Sondervisa aus, und schickt sie damit nach Frankreich.