Brüssel (dpa) - In der Flüchtlingsdebatte geht die EU-Kommission auf Konfrontationskurs zu Frankreich und Italien. Der Vorschlag beider Länder, das Schengen-Abkommen zur Reisefreiheit in Europa vorübergehend auszusetzen, sei vollkommen ausgeschlossen. Das sei keine Option, sagte ein Sprecher der EU-Behörde. Die Schengen-Regeln seien Teil der europäischen Verträge und diese könne man nicht ruhen lassen. Zuvor hatten Frankreich und Italien in Anbetracht der jüngsten Flüchtlingswelle eine Reform des Schengen-Abkommens gefordert.