Offenbach (dpa) - Für den Tanz in den Mai sollten sich Nachtschwärmer warm anziehen. Für die Nacht zum Sonntag sagen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lockere Bewölkung oder klaren Himmel voraus.

An Rhein und Main werde die Temperatur auf elf Grad sinken, im Nordosten auf zwei Grad. Dort könne es in ungünstigen Lagen in Erdbodennähe sogar leichten Frost geben.

Der Mai beginnt mit Sonne, aber von Nordosten setzt sich zunehmend kältere Luft durch, so dass die Höchsttemperaturen am Sonntag zwischen 15 und 21 Grad liegen. In der kommenden Woche setzt sich der Trend fort, die Temperaturen erreichen tagsüber nur noch 13 Grad im Nordosten und 19 Grad im Südwesten. «In den Nächten muss dann wieder vermehrt mit Bodenfrost gerechnet werden», sagte DWD-Meteorologin Johanna Anger am Freitag. Regen, auf den die Landwirte dringend warten, ist weiter nicht in Sicht.