NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> ist am Freitag im US-Handel in Richtung 1,48 US-Dollar abgebröckelt. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,4823 US-Dollar gehandelt. Zuvor hatte es der Euro nicht geschafft, die Marke von 1,49 Dollar zu überwinden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,4860 (Donnerstag: 1,4794) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6730 (0,6760) Euro.

"Nach den starken Anstieg der vergangenen Tage dürfte der Euro in den nächsten Tagen unter Druck geraten", erwartet Marc Burgheim, Leiter des Devisenhandels bei der BayernLB. Gewinnmitnahmen könnten den Euro zu Beginn der kommenden Woche bis auf 1,46 Dollar fallen lassen. Der Dollar war in den vergangenen Tagen vor allem wegen der fortgesetzten Niedrigzinspolitik der US-Notenbank stark unter Druck geraten. Vertreter der EZB machten hingegen deutlich, dass die Notenbank ihre Zinserhöhungspolitik weiter fortsetzen will.