Mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder planten Sprengstoffanschlag

Karlsruhe (dpa) - Sie hatten Sprengstoff und planten wohl einen Anschlag in Deutschland - Beamte des Bundeskriminalamts haben drei mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder festgenommen. Laut Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich wurde damit eine konkrete Gefahr durch den internationalen Terrorismus abgewendet Nach dpa-Informationen standen die Festgenommenen schon länger im Fokus der Ermittler. Sie hätten eine Art Testlauf geplant haben, um die Wirkung des Sprengstoffs zu erproben. Zwar wurde der Test verschoben, dennoch entschieden sich die Ermittler für den Zugriff.

Marokko will trotz Terrors Reformen vorantreiben

Marrakesch (dpa) - Marokkos Regierung will auch nach dem Terroranschlag auf das Touristen-Café «Argana» in Marrakesch an dem politischen Reformprozess festhalten. Davon werde man sich nicht abhalten lassen, sicherte Informationsminister Jalid Naciri zu. Hinter dem Blutbad vermuten die marokkanischen Sicherheitskräfte den nordafrikanischen Al-Kaida-Ableger AQMI. Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilte den Anschlag als «barbarisch». Bei dem Attentat waren 16 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen ausländische Urlauber.

Syrische Protestbewegung ist mit Gewalt nicht zu bremsen

Damaskus (dpa) - «Tag des Zorns»: Zehntausende Syrer haben die Drohungen der Regierung in den Wind geschlagen und für demokratische Reformen demonstriert. In mehreren Ortschaften gab es gewaltsame Zusammenstöße mit Angehörigen der Sicherheitskräfte. Die Demonstranten gingen unter anderem in der Hauptstadt Damaskus, in Latakia und Homs gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad auf die Straße. Das Innenministerium hatte gestern noch gewarnt, niemand dürfe demonstrieren.

Nato: Minenlegung in Misrata verhindert