Marrakesch (dpa) - Marokkos Regierung will auch nach dem Terroranschlag auf das Touristen-Café «Argana» in Marrakesch an dem politischen Reformprozess festhalten. Davon werde man sich nicht abhalten lassen, sicherte Informationsminister Jalid Naciri zu. Hinter dem Blutbad vermuten die marokkanischen Sicherheitskräfte den nordafrikanischen Al-Kaida-Ableger AQMI. Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilte den Anschlag als «barbarisch». Bei dem Attentat waren 16 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen ausländische Urlauber.