Tripolis (dpa) - Libyens bedrängter Machthaber Muammar al-Gaddafi will mit der Nato über einen Waffenstillstand verhandeln. Ins Exil gehen, will er aber nicht. Niemand könne ihn überzeugen, sein Land zu verlassen, und niemand könne ihm vorschreiben, nicht für sein Land zu kämpfen, sagte Gaddafi im libyschen Staatsfernsehen. Die Nato führt seit dem 31. März den Einsatz der internationalen Gemeinschaft in Libyen an. Sie hat bislang mehr als 4200 Einsätze über dem Land geflogen, davon fast 1800 Bombardements. Ziel ist es unter anderem, die libysche Zivilbevölkerung zu schützen.