Allerdings gehen nach den Worten Schröders 70 Prozent aller Fälle von Wirtschaftsspionage auf Mitarbeiter aus dem Unternehmen selbst zurück, aufgrund von Problemen wie Vertrauensschwund oder Arbeitsplatzverlust. «Der Informationsabfluss erfolgt meistens aus dem Herzen des Unternehmens selbst», sagte der Staatssekretär. Unternehmen und Behörden seien gefordert, gemeinsam verstärkte Abwehrmaßnahmen zu ergreifen. «Hier ist vernetztes Handeln dringend erforderlich.»

Verfassungsschutzpräsident Fromm erklärte, Behörden und Unternehmen könnten sich nur das Ziel setzen, Wirtschaftsspionage einzudämmen. «Man darf sich nicht der Illusion hingeben, dass wir das wieder auf null bringen.»

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