Britische Botschaft in Tripolis möglicherweise zerstört

London (dpa) - In der libyschen Hauptstadt soll die britische Botschaft zerstört worden sein. Das Londoner Außenministerium überprüft entsprechende Berichte. Auch UN-Gebäude wurden von aufgebrachten Massen angegriffen, berichtet die BBC. Die Vereinten Nationen würden ihr Personal aus Tripolis abziehen. Die libysche Regierung hatte zuvor berichtet, dass der Sohn von Machthaber Muammar al-Gaddafi, Saif al-Arab, bei einem Nato-Luftangriff zu Tode gekommen sei. Die britischen Diplomaten waren bereits vor mehreren Wochen aus dem Botschaftsgebäude in Tripolis ausgezogen.

Jubel in Rom: Papst Johannes Paul II. ist selig

Rom (dpa) - Nur sechs Jahre nach seinem Tod ist der beliebte polnische Papst Johannes Paul II. ein Seliger. In einer ergreifenden Zeremonie erhob Benedikt XVI. in Rom seinen Vorgänger auf diese entscheidende Stufe vor einer Heiligsprechung. Mehr als eine Million Pilger und Gläubige waren für das katholische Großereignis in die Ewige Stadt gereist, darunter Zehntausende Polen. «Johannes Paul II. ist selig!», rief der Papst auf dem Petersplatz den Gläubigen zu. Der Jubel der Tausenden Pilger war weithin zu hören. Viele sanken betend auf die Knie.

Gewerkschaften geißeln Lohndrückerei

Berlin (dpa) - Für «Faire Löhne, gute Arbeit, soziale Sicherheit» sind zum Tag der Arbeit tausende Menschen auf die Straße gegangen. DGB-Chef Michael Sommer forderte auf der zentralen DGB-Kundgebung in Kassel einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde und gleichen Lohn für Stamm- und Leihbeschäftigte. Er befürwortete die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Arbeitnehmer aus Osteuropa zum 1. Mai. Sie seien willkommen. Dies gelte aber nicht für die Arbeitgeber, die nun auf billige Arbeiter aus dem Osten hofften.

Berlin und Hamburg starten ohne große Krawalle in den Mai