Tokio (dpa) - An der Atomruine von Fukushima ist eine weitere Arbeiterin stärker als zulässig verstrahlt worden. Wie der Stromkonzern Tepco mitteilte, bekam die Frau eine Strahlendosis von 7,49 Millisievert ab. Erlaubt seien 5 Millisievert innerhalb von drei Monaten. Bei welcher Tätigkeit in dem Kraftwerk die Frau der Radioaktivität ausgesetzt war, ist unklar. Ein schweres Erdbeben der Stärke 9,0 mit anschließendem Tsunami hatte das Atomkraftwerk Fukushima Eins am 11. März schwer beschädigt. Der Unfall hat große Mengen Radioaktivität freigesetzt.