Ehingen (dpa) - Die Drogerie-Kette Schlecker hat Listen mit den Namen von Mitarbeitern geführt, die sie loswerden wollte. Das berichtet der «Spiegel». Das Magazin beruft sich auf die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Schlecker bestätigte zwar die Existenz von Namenslisten. Diese dienten aber der Beurteilung von Beschäftigten. Wie der «Spiegel» berichtet, führte das Unternehmen auf rund 20 Seiten Namen von Mitarbeitern auf, die jeweils mit zwei Zahlen gekennzeichnet waren: Die zweite Zahl verrate den erhofften Austrittstermin aus dem Unternehmen.