Paris (dpa) - Knapp zwei Jahre nach dem mysteriösen Air-France-Absturz über dem Südatlantik hat ein Expertenteam den Flugdatenschreiber der Unglücksmaschine geborgen. Das Gerät wurde aus rund 4000 Metern Tiefe an die Meeresoberfläche geholt. Ob die Daten noch ausgelesen werden können, ist jedoch unklar. Der Flugdatenschreiber und der noch nicht gefundene Stimmenrekorder gelten als letzte Hoffnung, den bislang völlig rätselhaften Absturz des Airbus A330-200 doch noch aufzuklären. 228 Menschen, darunter 28 Deutsche, waren 2009 bei der Katastrophe gestorben.