Rostock (dpa) - Die bisherige stellvertretende FDP-Vorsitzende Cornelia Pieper und Schleswig-Holsteins Fraktionschef Wolfgang Kubicki haben es erst im zweiten Anlauf in den neuen Bundesvorstand geschafft.

Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt erhielt beim FDP-Parteitag in Rostock am Samstag schließlich 65,7 Prozent der Delegiertenstimmen. Kubicki kam auf 69,8 Prozent. Im ersten Durchgang hatte beiden jeweils eine Stimme zur Mehrheit gefehlt.

Pieper hatte nach der verlorenen Landtagswahl in ihrem Heimatland Sachsen-Anhalt auf eine erneute Kandidatur als FDP-Vize verzichtet. Kubicki gehörte in den vergangenen Monaten zu den härtesten Kritikern des bisherigen Parteichefs Guido Westerwelle.