Berlin (dpa) - SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat indirekt den früheren Bundesfinanzminister Peer Steinbrück gerügt. Der hatte öffentlich seine grundsätzliche Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur erklärt. Selbstausrufungen seien in einer modernen demokratischen Partei wie der SPD aus der Mode gekommen, sagte Nahles dem Berliner «Tagesspiegel». Auch derSprecher der SPD-Linken, Björn Böhning, ging auf Distanz zu der von Steinbrück angestoßenen Diskussion. Debatten um Kanzlerkandidaten bewegten nur die Zeitungen aber nicht die Menschen.