Berlin (dpa) - Spielzeugfabrikant Walter Black hat eine Midlife-Crisis wie aus dem Bilderbuch: Seine Ehe ist zerrüttet, der Kontakt zu den Söhnen gestört, die Firma macht nur noch flaue Umsätze.

Nach grotesken Selbstmordversuchen findet Walter in einer Mülltonne seinen Retter: eine Biber-Handpuppe. Das dreiste Biest spricht fortan mit seiner Stimme und sorgt zunächst für frischen Wind im Leben. Hollywood-Macho Mel Gibson, der jüngst privat wieder für Negativ-Schlagzeilen sorgte, zeigt bei seiner Rückkehr auf die Leinwand eine reife Leistung. Trotzdem vermag das pseudo-psychologische Familiendrama von Regisseurin Jodie Foster, die auch selbst mitspielt, nicht zu überzeugen.

(Der Biber, USA 2010, FSK o.A., von Jodie Foster, mit Mel Gibson, Jennifer Lawrence)

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