Berlin (dpa) - Das Verteidigungsministerium hat einen «Spiegel»-Bericht zurückgewiesen, nach dem der neue Minister Thomas de Maizière seinen Vorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg scharf gerügt haben soll. Es sei nicht seine Art, über seinen Vorgänger zu werten, sagte ein Sprecher. In der fraglichen Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag habe de Maizière die Abgeordneten «ausschließlich über anstehende Vorhaben informiert» und nicht über das, was er bei der Übernahme des Ministeriums vorgefunden habe. Laut «Spiegel» hatte de Maizière unhaltbare Zustände im Verteidigungsministerium bemängelt.