Berlin (dpa) - Nach der Festnahme von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn geraten die Verhandlungen über Hilfen für die angeschlagenen Euro-Länder Portugal und Griechenland unter Druck. Die für heute in Berlin angesetzten Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit dem IWF wurden abgesagt. Morgen wollte der IWF-Chef am Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel teilnehmen. Strauss-Kahn war in der Nacht in New York festgenommen worden. Er soll versucht haben, dort in einem Luxushotel ein Zimmermädchen zu vergewaltigen.