Berlin (dpa) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble befürchtet trotz der Turbulenzen um IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn keine Verzögerungen bei den Verhandlungen über Euro-Rettungspakete. Die Lösung der Probleme sei dadurch nicht belastet, sagte er der ARD-Sendung «Bericht aus Berlin». Der IWF sei voll arbeitsfähig. An den Beratungen der Finanzminister der Euro-Gruppe in Brüssel werde morgen ein Stellvertreter des IWF-Chefs teilnehmen. Strauss-Kahn war in der Nacht in New York festgenommen worden. Er soll versucht haben, in einem Luxushotel ein Zimmermädchen zu vergewaltigen.