Zürich (dpa) - FIFA-Boss Joseph Blatter gerät immer stärker unter Beschuss, sein Verband kämpft um die Handlungsfähigkeit. Wenige Stunden vor der offiziellen Eröffnungszeremonie beim FIFA-Kongress in Zürich forderten der englische und schottische Fußball-Verband eine Verlegung der für Mittwoch vorgesehenen Präsidentenwahl. Auch vier Hauptsponsoren des Weltverbandes FIFA verstärken den Druck auf den krisenerprobten Blatter. Der 75 Jahre alte Schweizer hält jedoch trotz diverser Schmiergeldaffären in seiner Organisation unbeirrt am Wahltermin fest.