Damaskus (dpa) - Nach den blutigen Protesten gegen die syrische Führung und die darauffolgende Verhaftungswelle hat sich Präsident Baschar al-Assad jetzt zu einer Amnestie entschlossen. Das Dekret ist so formuliert, dass es viele Hintertüren offen lässt. Beobachter werteten die Ankündigung dennoch als erstes Zeichen dafür, dass Assad die Proteste nicht nur mit Gewalt beenden will, sondern auch mit politischen Konzessionen. Viele Oppositionelle trauen Assad nicht. Auf Webseiten riefen einige von ihnen zu neuen Demonstrationen auf.