Tokio (dpa) - Im Kernkraftwerk Fukushima macht weiter hoch radioaktiv verstrahltes Wasser Probleme. Wie der Betreiber Tepco mitteilte, wurde im Wasser am Boden des Reaktorgebäudes eins radioaktives Caesium mit Strahlenwerten von zwei Millionen Becquerel pro Kubikmeter gemessen. Es wird vermutet, dass das radioaktive Material von den geschmolzenen Brennstäben im Reaktor stammt und aus dem Druckbehälter austritt. Angesichts der beginnenden Regenzeit bereitet vor allem der rasch steigende Wasserstand Sorge. Befürchtet wird, dass erneut verstrahltes Wasser in die Umwelt gelangen könnte.