Mainz (dpa) - Kinderpornografie, Anleitungen zu Würgespielen oder rechtsextreme Propaganda: Jugendschützer haben 2010 deutlich mehr unzulässige Internetangebote entdeckt, vor allem aus dem Ausland. Die Zahl der neu registrierten Verstöße stieg im Vergleich zu 2009 um sieben Prozent auf 2582, wie die Organisation jugendschutz.net in Mainz mitteilte. Zahlenmäßig bleibe Pornografie das größte Jugendschutzproblem, aber mit rückläufiger Tendenz. Dagegen steige unter anderem die Anzahl deutschsprachiger Angebote, auf denen Magersucht verherrlicht werde.