Bayreuth (dpa) - Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat nach Überzeugung der Universität Bayreuth bei seiner Doktorarbeit vorsätzlich getäuscht. Der Vorwurf vorsätzlichen wissenschaftlichen Fehlverhaltens» sei berechtigt, stellte die Kommission «Selbstkontrolle in der Wissenschaft» fest. Zu Guttenberg habe die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat, erklärte die Universität Bayreuth. Die Hochschule hatte Guttenberg bereits am 23. Februar den Doktortitel aberkannt.