Berlin (dpa) - Der scheidende FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat Fehler eingeräumt, die zur Aufgabe des Amtes geführt hätten. Er habe vor allem die Doppelbelastung als Parteichef und Außenminister unterschätzt, sagte Westerwelle der «Bild am Sonntag». Er müsse selbstkritisch feststellen, (...) dass die Arbeit für die Partei teilweise zu kurz gekommen sei. Ein Fehler sei es auch gewesen, Reformvorhaben nach dem Regierungswechsel im Jahr 2009 aus wahltaktischen Überlegungen zu verzögern.