Tokio (dpa) - Acht Wochen nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat der Kraftwerksbetreiber Tepco erstmals die Türen des schwer beschädigten Reaktors 1 geöffnet. Die Arbeiter sollen ein neues Kühlsystem einbauen. Vorher hatte die japanische Regierung die Aktion genehmigt. Die Strahlung in dem Reaktor sei ausreichend gesunken. Tepco rechnet damit, dass durch die geöffneten Türen Radioaktivität in die Umgebung entweichen könnte, meldet die Nachrichtenagentur Kyodo. Allerdings soll die Erhöhung der Strahlung nur gering ausfallen.