Kairo (dpa) - Bei Straßenschlachten zwischen Muslimen und koptischen Christen in Kairo ist die Zahl der Opfer gestiegen. Zwölf Menschen seien getötet und 230 weitere verletzt worden, berichtete das staatliche ägyptische Fernsehen. Auslöser der Kämpfe war ein Angriff gewalttätiger Muslime auf eine koptisch-christliche Kirche im Kairoer Armen-Viertel Imbaba. Die Muslime vermuteten, dass dort eine vom Christentum zum Islam konvertierte junge Frau festgehalten wird. Das ägyptische Militär musste einschreiten und die kämpfenden Seiten trennen.