Berlin (dpa) - Neue Erkenntnisse in der EHEC-Krise: Es sind Sprossen, die den gefährlichen Keim übertragen haben. Erstmals wurden am Freitag EHEC-Bakterien auf Sprossen gefunden. Gurken, Tomaten und Salat dürfen dagegen wieder ohne Bedenken gegessen werden. Dazu äußerten sich Mitglieder der Bundesregierung, Verbände und Wissenschaftler am Freitag. Die Nachrichtenagentur dpa dokumentiert einige Äußerungen.

«Es sind die Sprossen.» (Reinhard Burger, Präsident des Berliner Robert Koch-Instituts, am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin.)

«Damit ist erstmalig eine ununterbrochene Kette mit dem Erreger O104 infizierten Sprossen aus dem Betrieb in Bienenbüttel und erkrankten Personen hergestellt.»

(Aus einer Mitteilung des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministeriums vom Freitag, nachdem erstmals EHEC auf Sprossen gefunden wurde.)

«Wir sind ein Stück weit erleichtert.»

(Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) am Freitag in Berlin.)

«Das ist heute eine gute Botschaft für die deutschen und europäischen Gemüseerzeuger.»