Washington (dpa) - Die US-Weltraumbehörde Nasa hat am Freitag einen neuen Satelliten zur Erforschung des globalen Klimawandels gestartet. Das «Aquarius»-Observatorium soll drei Jahre im Einsatz sein und hauptsächlich Meersalz-Bewegungen verfolgen.

Jeden Monat soll der Satellit dazu eine Karte erstellen und damit wichtige Daten über den Treibhauseffekt und Ozeanströmungen liefern. Wissenschaftler hoffen, dass es dadurch künftig auch leichter sein wird, tropische Klima-Erscheinungen wie das Warmwasser-Phänomen El Niño vorauszusagen.

Der Satellit wurde in Argentinien gebaut und mit einer Delta-Rakete vom US-Stützpunkt Vandenberg (Kalifornien) aus ins All befördert. Er soll auch spezielle Umweltdaten für Brasilien, Frankreich, Italien und Kanada sammeln.